In deinem Salon fallen jeden Tag hunderte kleine Entscheidungen an. Termine, Trinkgeld, Farbformeln, Produktverkäufe, No-Shows, Folgetermine. Die Software, die das alles zusammenhält, prägt, wie sich ein Arbeitstag anfühlt – und deshalb ist die Wahl des Kassensystems eine der wenigen Entscheidungen, die jeden Teil des Betriebs berührt. Dieser Leitfaden zeigt, worauf es ankommt, was du ignorieren kannst und wie du herausfindest, was zu deinem Salon passt.

Warum Kassensysteme aus dem Einzelhandel im Salon nicht funktionieren
Kassensysteme für den Einzelhandel sind für Geschäfte gebaut, und Geschäfte funktionieren anders als dein Salon. Die Software geht davon aus, dass jemand hereinkommt, ein Produkt nimmt, bezahlt und wieder geht. Dein Tag läuft umgekehrt: Erst kommt der Kalender, dann die Zahlung. Termine brauchen Pufferzeiten und Notizen, Provisionen müssen sich fair aufteilen, und der Produktverkauf gehört in denselben Vorgang wie die Behandlung. Software, die das nicht mitdenkt, wird irgendwann mit Tabellen und Umwegen zusammengehalten – und hinkt deinem echten Arbeitsalltag immer einen Schritt hinterher.
Treatwell Connect ist für den Ablauf in deinem Salon gebaut. Termine, Kundendaten und Team liegen an einem Ort, sodass nichts in einer separaten App landet. Treatwell Pay bindet die Kartenzahlung direkt ein, sodass jeder Umsatz neben dem Termin steht, aus dem er entstanden ist. Mit Tap to Pay nimmst du Kartenzahlungen über ein kompatibles Smartphone oder Tablet an – dort, wo deine Kund*innen gerade sitzen.
Salonspezifische Software baut stattdessen um die Kundinnen herum. Behandlungsverlauf, Vorlieben, Formeln und alle Notizen, die man sich merken sollte, liegen in einem einzigen Profil. Die letzten drei Termine und die bevorzugte Stylistin sind damit ein Klick, keine Suche. Genau das merken deine Kund*innen: Man erinnert sich an sie, ohne dass sie sich noch einmal erklären müssen.
Die meisten Salons sind längst von lokal installierten Systemen in die Cloud gewechselt, und das aus gutem Grund. Cloud-Software liefert Daten in Echtzeit, sichert automatisch und ist von jedem Gerät aus erreichbar – am Waschbecken, am Empfang oder sonntagabends von der Couch. Lokale Server gibt es noch, aber sie sind pflegeintensiv, wachsen schlecht mit und rechtfertigen ihren Aufwand selten, sobald man alles zusammenzählt.
Warnsignale, dass eine Software nicht für Salons gebaut wurde
Ein paar Anzeichen verraten ein unpassendes System sofort. Die Terminplanung ist nicht eingebaut. Behandlungen und Produkte liegen in verschiedenen Bereichen der Software. Provisionen und Trinkgelder rechnen sich nicht von selbst. Es gibt keinen ordentlichen Behandlungsverlauf. Ein Folgetermin braucht mehr als zwei Klicks. Und wenn sich dein Empfangsteam mehr als einmal pro Woche über die Software beschwert, ist das das deutlichste Anzeichen von allen.
Worauf du bei einem Kassensystem für Salons achten solltest
Ein Kassensystem für Salons sollte das Betriebssystem deines Unternehmens sein: Termine, Zahlungen, Teamverwaltung, Kundendaten und Lager an einem Ort statt verteilt auf ein Sammelsurium von Werkzeugen. Bevor du überhaupt eine Auswahlliste erstellst, lohnt es sich, jeden dieser Bereiche einmal genau anzusehen.
Terminkalender und Online-Buchung
Ein gemeinsamer Kalender für alle Mitarbeiter*innen, Räume und Geräte ist die Grundlage jeder Salon-Einrichtung. Er muss parallel laufende Behandlungen abbilden können – die Farbe, die einwirkt, während im Stuhl daneben die Augenbrauen gemacht werden –, Pufferzeiten zwischen Terminen zum Aufräumen und Reinigen sowie eingetragene Urlaubszeiten des Teams. Umbuchen per Drag-and-drop erspart dem Empfangsteam das ständige Hin und Her am Telefon. Und Online-Buchung mit automatischen Erinnerungen heißt, dass um zwei Uhr nachts gebucht werden kann, ohne dass du am nächsten Morgen Anrufe abarbeitest.
Zahlungsoptionen
Bei den Zahlungen sitzt ein großer Teil der täglichen Reibung. Ein langsamer Kassenvorgang frisst Zeit, die du nicht hast. Ein Kartensystem, das nicht mit deinen Terminen spricht, bedeutet jeden Abend Abgleich von Hand. Und ein Zahlungsablauf, den deine Kund*innen als unangenehm empfinden, kostet meist genau den einen Bewertungspunkt, mit dem du gerechnet hattest. Die Zahlungsseite verdient einen eigenen, genaueren Blick, und wie du das richtige Zahlungssystem für deinen Salon wählst geht ausführlich darauf ein.
Treatwell Pay ist so gebaut, dass es in Treatwell Connect sitzt und nicht daneben, und läuft über Stripe – die Geldseite übernimmt also einer der größten Zahlungsabwickler der Welt. Jeder Umsatz, jeder Termin, jeder Kundeneintrag und jede Provision bleiben an einem Ort. Nichts muss doppelt eingegeben werden, und der Abgleich erledigt sich praktisch von selbst. Das Kartenlesegerät übernimmt Trinkgeld-Abfragen, Belegoptionen und einen Tagesabschluss, der von sich aus zu den Zahlen in Treatwell Connect passt. Der Zahlungsschutz – so heißt das Hinterlegen der Karte – macht Gebühren bei No-Shows durchsetzbar, ohne dass ein unangenehmes Gespräch nötig wird.
Tap to Pay macht aus einem kompatiblen Smartphone oder Tablet ein Kartenlesegerät, sodass du kontaktlose Zahlungen ohne zusätzliche Hardware annehmen kannst. Keine feste Kasse, kein Kartenlesegerät, das verschwinden kann, kein weiteres Gerät, das nachts geladen werden muss. Das funktioniert gut als zweite Zahlstelle in Stoßzeiten oder im Behandlungsraum, wenn niemand extra zum Empfang zurücklaufen möchte.
Welche Karten deine Kund*innen auch dabeihaben – sie sind abgedeckt. Visa, Mastercard, Amex, Maestro, Discover, JCB und China UnionPay, dazu Apple Pay und Google Pay. Die Liste ändert sich nicht danach, wie du die Zahlung annimmst.
Und alle liegen beim gleichen Satz, ohne monatliche Grundgebühr. Das lohnt sich als Vergleichsmaßstab für jedes Angebot, das du prüfst, denn die meisten Anbieter verlangen für Kreditkarten mehr, und der Unterschied steht meist irgendwo im Kleingedruckten.
Ganz unabhängig davon, wie deine Zahlungen im Alltag laufen: Online Vorauszahlungen gehören dazu. Deine Kund*innen beim Buchen den vollen Betrag zahlen zu lassen ist das wirksamste einzelne Mittel gegen No-Shows, weil es aus „vielleicht komme ich” ein „ich habe bezahlt, ich komme” macht. In Treatwell Connect erscheinen Vorauszahlungen am Termin, werden automatisch abgeglichen und innerhalb des Storno-Zeitraums deiner Regelung sauber zurückerstattet.
Über die Zahlungsart hinaus lohnt der Blick auf Trinkgeld, das den Kassenvorgang nicht ausbremst, auf Belege, die direkt im Kundenprofil landen und später auffindbar sind, und auf einen Tagesabschluss, für den du die Zahlen nicht in einer Tabelle nachbauen musst.
Teamverwaltung und Provisionsabrechnung
Automatisch berechnete Provisionen verhindern Streit, bevor er entsteht – besonders, wenn du nach Behandlungsart oder nach Erfahrungsstufe aufteilst. Eine klare Logik für die Trinkgeldverteilung, ob gleichmäßig im Team, nach Behandlung oder nach Stufe, hält das Rechnen aus deinen Abenden heraus. Auswertungen dazu, wer Folgetermine vergibt, Produkte verkauft oder Stammkundschaft aufbaut, zeigen dir das Team klar und geben dir etwas Konkretes für Mitarbeitergespräche.
Kundenbeziehungen
Im Kundenprofil verdient sich eine Salon-Einrichtung ihr Geld jenseits der Kasse. Vollständiger Behandlungsverlauf, Notizen, Formeln, Vorlieben, Allergien und alle Gespräche, die nicht vergessen werden sollten. Wenn Stammkundschaft hereinkommt und dein Team schon weiß, wer sie am liebsten bedient und wie sie ihren Tee trinkt, fühlt sich der Salon anders an als einer, in dem jeder Besuch mit den gleichen Fragen beginnt. Automatische Erinnerungen und gezielte Nachfassaktionen – etwa an alle, die seit über 60 Tagen nicht da waren, oder an alle, die immer dieselbe Behandlung buchen – machen aus dem Profil ein Instrument der Kundenbindung statt einer reinen Nachschlagehilfe.
Lagerhaltung und Produktverkauf
Wenn Produktverkäufe und Salonverbrauch in Echtzeit abgebucht werden, bleiben die Bestände korrekt, ohne dass du jede Woche zählen musst. Hinweise bei knappen Beständen verhindern, dass dir gerade die Produkte ausgehen, die sich am schnellsten verkaufen – also die, die du am wenigsten entbehren kannst. Ein System, das Einkaufspreis und Marge je Produkt mitführt, zeigt dir, welche Linien ihren Regalplatz verdienen und welche nicht. Diese Art Überblick zahlt sich über eine Saison von selbst aus.
So wählst du das richtige Kassensystem für deinen Salon
Die besten Auswahllisten beginnen nicht mit einem Funktionsvergleich. Sie beginnen damit, wie dein Salon tatsächlich arbeitet.
Nimm deinen Alltag unter die Lupe
Geh einen typischen Tag durch und notiere jede Stelle, an der dein heutiges System dich ausbremst oder doppelte Arbeit erzeugt. Liste jede Behandlung auf, jedes Produkt, jede Provisionsregelung und jedes Werkzeug, das du schon angebunden hast – Buchhaltung, Marketing oder ein Buchungsfenster auf der Website. Dieser Ausgangspunkt ist das, was ein neues System mindestens erreichen oder verbessern muss. Alles darunter ist kein echter Fortschritt.
Trenne Pflicht von Kür
Hol dein Empfangsteam und die erfahrenen Stylist*innen ins Gespräch, bevor du etwas entscheidest. Sie leben täglich mit dem System und erkennen fehlende Grundfunktionen schneller als du. Bewerte Funktionen ehrlich und sei dabei streng. Eine Funktion, die in der Demo beeindruckt und ab dem zweiten Monat ungenutzt bleibt, verdient ihren Platz nicht.
Spiele echte Szenarien in der Demo durch
Geglättete Demos verraten wenig, also bring die unbequemen Fälle mit. Lege einen Farbtermin mit konkreten Zeiten und einer Notiz an. Buche einen gemischten Vorgang mit Behandlung und Produkt zusammen, dazu ein Trinkgeld, das sich auf zwei Mitarbeiter*innen aufteilt. Storniere einen Termin und hol jemanden von der Warteliste nach. Teste die Abfrage für den Folgetermin an der Kasse. Frag nach Datenübernahme, Offline-Betrieb und danach, was passiert, wenn mitten im Bezahlvorgang das Internet ausfällt.
Rechne die Gesamtkosten, nicht nur den Listenpreis
Das monatliche Abo ist eine Zeile auf einer viel längeren Rechnung. Zahlungsgebühren, Hardware, Gebühren für Anbindungen, Einarbeitungszeit und der Produktivitätsdurchhänger während der Umstellung gehören auf dasselbe Blatt – und ebenso das, was du sparst, wenn Werkzeuge wegfallen, die du heute einzeln bezahlst. Bring alles in eine Übersicht, bevor du über die Kosten entscheidest.
Was ein Kassensystem für Salons wirklich kostet
Der Listenpreis erzählt selten die ganze Geschichte. Was zählt, sind die Gesamtkosten über ein Jahr – und ob das System sie durch gehaltene Termine, gebundene Kund*innen und Stunden, die du nicht mit Verwaltung verbringst, zurückverdient.
Die Kosten verteilen sich meist auf fünf Bereiche: das Abo selbst, die Zahlungsgebühren, die Hardware (Tablets, Kartenlesegeräte, Drucker), Zeit für Einarbeitung und Einrichtung sowie Anbindungen, die eigene Gebühren mitbringen. Über ein ganzes Jahr wiegen die Zahlungsgebühren meist schwerer als das Abo – rechne sie also sorgfältig durch, bevor du etwas unterschreibst.
Abo-Modelle
Manche Systeme rechnen pro Standort ab, manche pro Nutzerkonto, manche in Stufen, die mit jedem Schritt Funktionen dazulegen. Lies das Kleingedruckte zu Obergrenzen bei Nutzerkonten, zu Aufpreisen für SMS-Erinnerungen oder erweiterte Auswertungen und dazu, worauf dich eine Jahresbindung festlegt. Kostenlose Tarife gibt es, aber sie begrenzen meist genau das, was du wirklich brauchst – ein Nutzerkonto, einen Standort oder eine harte Funktionsgrenze. Jahresverträge senken oft die Monatsrate, sind aber schwerer zu verlassen, wenn das System doch nicht passt.
Zahlungsgebühren mit Treatwell Pay
Zahlungsgebühren bestehen meist aus einem Prozentsatz der Transaktion plus einer festen Transaktionsgebühr, und die Sätze unterscheiden sich stark von Anbieter zu Anbieter – was Saloninhaber*innen wirklich zahlen geht auf die Einzelheiten ein. Wichtiger als der genannte Satz sind die Gesamtkosten der Transaktionen, sobald du die Zeit für den Abgleich und versteckte Gebühren für Auswertungen mitrechnest. Eine eingebaute Zahlungsabwicklung nimmt die Abgleichkosten heraus, selbst wenn der Transaktionssatz nicht der niedrigste am Markt ist. Genau deshalb zeigt sich die eigentliche Ersparnis bei einem System wie Treatwell Pay meist in den Stunden, die du nicht mit dem Wochenabgleich verbringst.
So berechnest du deinen tatsächlichen Ertrag
Der Ertrag ist nicht die Softwaregebühr minus der Kartengebühr. Es sind die Stunden am Empfang, die du zurückbekommst, die No-Shows, die dank Vorauszahlungen ausbleiben, die Produktverkäufe, die an der Kasse mitgenommen statt übersehen werden, und die Folgetermine, die angestoßen statt vergessen werden. Verfolge das über 90 Tage nach der Umstellung, und die Rechnung geht meist von selbst auf.
Woran du merkst, dass du das richtige System gefunden hast
Gute Software tritt in den Hintergrund. Der Kassenvorgang dauert selbst bei verwickelten Rechnungen unter zwei Minuten. Behandlungen und Produkte lassen sich sauber zusammenfassen. Die Abfrage für den Folgetermin erscheint im richtigen Moment, ohne dass jemand sie von Hand auslösen muss. Der Bestand aktualisiert sich, sobald Produkte das Regal verlassen. Und die Oberfläche ist so verständlich, dass neue Mitarbeiter*innen die Kasse in Tagen bedienen, nicht in Wochen.
Anzeichen, dass das Geschäft besser läuft
Das erste Anzeichen zeigt sich meist bei den No-Shows, die im ersten Monat zurückgehen, sobald Vorauszahlungen eingerichtet sind. Die Quote der Folgetermine steigt, sobald die Abfrage zum festen Teil des Kassenvorgangs wird. Die Kundenbindung verbessert sich, wenn der Behandlungsverlauf sichtbar ist, weil dein Team Gespräche dort aufnehmen kann, wo sie geendet haben. Und die Produktverkäufe wachsen, weil dein Team Empfehlungen nachsehen kann, ohne den Terminbildschirm zu verlassen – oft genau der Unterschied zwischen einem vorgeschlagenen und einem verkauften Produkt.
Bedienung und Einarbeitung
Ein System, das dein Team nicht mag, wird nicht richtig genutzt. Es entstehen Umwege, und die Einrichtung verdient still nicht mehr zurück, was sie kostet – oft lange, bevor es dir auffällt.
Worauf du in der Demo achten solltest
Zähle die Klicks für häufige Handgriffe, denn ein Termin anzulegen sollte keine fünf Bildschirme brauchen. Teste die Oberflächen auf Smartphone und Tablet wirklich, statt der Werbung zu glauben – manche sind nur auf ein kleines Display gequetschte Websites, und das merkt man. Sieh zu, wie das System mit einer langsamen Verbindung umgeht. Prüfe, ob Bezeichnungen und Symbole ohne Handbuch verständlich sind und ob der Ablauf jemandem einleuchtet, der ihn zum ersten Mal sieht.
So bringst du dein Team auf Stand
Hol deine erfahrensten Mitarbeiterinnen am Empfang und die erfahrenen Stylistinnen von Anfang an in die Demos. Ihre Zustimmung prägt, wie gut alle anderen das System annehmen, und ihre Fragen in der Demo bringen Dinge zur Sprache, die du übersehen würdest. Staffle die Einarbeitung: erst Termine und Kasse, dann Lager und Auswertungen, sobald die Grundlagen sitzen. Benenne eine Ansprechperson für Fragen, solange das System neu ist. Und starte an einem ruhigen Tag, nie am Samstag vor der Hochsaison.
Support und Ausfallsicherheit
Softwareprobleme an einem ausgebuchten Samstag kosten dich ein Vielfaches der Monatsgebühr. Achte bei der Auswahl auf Support per Telefon oder Chat rund um die Uhr statt auf E-Mail-Tickets, die unbeantwortet liegen bleiben. Teste den Support, bevor du unterschreibst: Stelle während der Testphase eine echte Frage und miss, wie lange die Antwort braucht. Frag nach Referenzen von Salons in deiner Größe – und ruf dort wirklich an, statt nur Kundenstimmen zu überfliegen.
Was passiert, wenn das Internet ausfällt
Der Offline-Betrieb ist wichtiger, als man denkt, besonders in einem älteren Gebäude oder auf dem Land mit lückenhaftem Empfang. Frag, was das System offline kann und was nicht, und wie schnell Vorgänge nachlaufen, sobald die Verbindung zurück ist. Frag nach der Häufigkeit der Sicherungen und danach, wie lange eine Wiederherstellung dauern würde, wenn etwas schiefgeht. Vereinbarungen zur Verfügbarkeit geben dir etwas in der Hand, wenn es mit der Erreichbarkeit hapert – lies also die Bedingungen zum Ausgleich genau, bevor du unterschreibst.
Der passende Zuschnitt hängt vom Salontyp ab
Verschiedene Salons haben verschiedene Schwerpunkte, und das beste System für ein Nagelstudio ist nicht das beste für ein Spa. Führst du einen Friseursalon, verdienen sich das Mitführen von Farbformeln und eine gestaffelte Terminplanung für parallel laufende Prozesse schneller als alles andere. Nagelarbeit braucht schnelle Erfassung von Laufkundschaft. Spa-Betrieb braucht Raum- und Geräteplanung neben den Behandlungsabläufen. Medizinische Spas brauchen Werkzeuge für Dokumentation und Verordnungen. Und wenn du solo arbeitest, zählt vor allem Software, die auf dem Smartphone zuerst funktioniert, mit niedrigem Abo und ohne Gebühren pro Nutzerkonto.
Kleine Salons und Solo-Selbstständige
Achte auf Preise pro Nutzerkonto, wenn dein Team klein ist oder aus dir allein besteht, denn ein Satz, der bei einem Konto fair aussieht, wird bei drei schnell teuer. Wirklich mobile Oberflächen zählen mehr als „für Mobilgeräte geeignete” – teste sie also auf dem Smartphone, bevor du entscheidest. Eine einfache Bestandsführung genügt für die meiste Soloarbeit, und Funktionen für große Ketten sind in dieser Phase nicht der Punkt.
Mehrere Standorte und wachsende Betriebe
Führst du mehr als einen Standort, geben dir standortübergreifende Auswertungen vergleichbare Zahlen auf einen Blick. Gemeinsame Kundendaten bedeuten, dass jemand an einem Standort buchen und am anderen erkannt werden kann – für die Kundenbindung wichtiger, als die meisten Inhaber*innen annehmen. Teamplanung über Standorte hinweg erspart ein zweites Planungssystem, und Funktionen für Franchise-Betriebe wie standortabhängige Berechtigungen und örtliche Preise halten die Marke einheitlich und lassen jedem Standort trotzdem Spielraum.
Wie sich dein Kassensystem mit allem anderen verbindet
Ein System, das nur eine Sache gut kann, verdient seinen Platz nicht ganz. Anbindungen an die Buchhaltung (Xero, QuickBooks) nehmen den Export am Tagesende von Hand weg. Verbindungen zu Marketing-Werkzeugen (Mailchimp, Klaviyo) lassen Kampagnen aus dem Buchungsverhalten heraus starten, ohne dass du jeden Monat eine Liste neu baust. Buchungsfenster auf der Website halten Online- und Vor-Ort-Kalender gleich. Und Anbindungen an Google Unternehmensprofil und soziale Netzwerke lassen dich dort finden und buchen, wo deine Kund*innen ohnehin unterwegs sind.
Die Integrationen, die sich zuerst lohnen
Buchhaltung und Marketing zahlen sich meist am schnellsten aus, weil sie über ein Jahr die meisten Stunden sparen. Ein Abgleich mit dem Online-Shop zählt, wenn du Produkte auch im Netz verkaufst, und Verbindungen zu Bewertungsplattformen helfen dir, Rückmeldungen zu Ende zu bringen, statt sie im Postfach zu verlieren. Alles andere ist Zugabe, keine Voraussetzung.
Echte Integrationen und Middleware
Eingebaute Anbindungen der Plattform selbst sind verlässlicher als Middleware von Dritten, die gern bricht, sobald eines der beiden Systeme aktualisiert wird. Ein Abgleich in Echtzeit ist bei allem, was mit Terminen oder Beständen zu tun hat, besser als nächtliche Sammelläufe. Und achte auf Gebühren für Anbindungen, die in höheren Tarifstufen versteckt sind – sie summieren sich schneller, als sie aussehen.
Häufige Fehler, die du vermeiden solltest
Der teuerste Fehler ist, auf die Abokosten zu schauen und die Zahlungsgebühren zu übersehen, die über das Jahr meist die größere Position sind. Das Team nicht in die Entscheidung einzubinden erzeugt Umwege, die die ganze Investition zunichtemachen. Die Datenübernahme nicht zu planen kostet genau die Kundendaten, die deinen Salon überhaupt persönlich machen. Und eine Umstellung in die Hochsaison zu hetzen stapelt vermeidbare Probleme auf ohnehin volle Tage.
Fehler beim Rollout, die du umgehen kannst
Neue Software an einem Samstag zu starten oder in der Woche vor der Hochsaison schafft vermeidbaren Ärger. Fang stattdessen an deinem ruhigsten Wochentag an. Übe die unbequemen Fälle – Rückerstattungen, Geschenkgutscheine, Behandlungspakete –, denn genau die bringen dein Team aus dem Tritt, wenn es nicht damit rechnet. Und unordentliche Daten zu übernehmen gibt dir nur ein unordentliches neues System: Räum die Einträge auf, bevor du sie importierst.
Das System finden, das zu deinem Salon passt
Die richtige Salon-Einrichtung verdient zurück, was sie kostet – in gehaltenen Terminen, in Kund*innen, an die man sich erinnert, und in Stunden am Empfang, die du sonst mit Verwaltung verbringst. Treatwell Connect ist genau dafür gedacht: Kalender, Kundendaten, Teamprofile, Auswertungen und Vorauszahlungen liegen an einem Ort.
Treatwell Pay bindet die Kartenzahlung in dasselbe System ein, sodass jeder Umsatz neben dem Termin steht, aus dem er entstanden ist, und der Zahlungsschutz macht Gebühren bei No-Shows durchsetzbar, ohne dass ein unangenehmes Gespräch nötig wird.
Mit Tap to Pay nimmst du Kartenzahlungen über ein kompatibles Smartphone oder Tablet an, ohne zusätzliche Hardware.
Melde dich bei Treatwell Connect an, um zu sehen, wie die Teile zusammenpassen.
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FAQs
Was ist die wichtigste Funktion in einem Kassensystem für Salons?
Das Zusammenspiel von Terminplanung, Zahlung, Behandlungsverlauf und Provisionen. Wenn diese Teile nicht zusammenhalten, wird alles andere im Tagesablauf zum Umweg.
Warum scheitern Kassensysteme aus dem Einzelhandel in Salons?
Sie können mit Terminlogik, geteilten Provisionen und behandlungsbasierten Abläufen nicht umgehen und erzwingen deshalb Umwege von Hand, die jeden Öffnungstag Zeit kosten.
Mit welchem Budget sollte ich für ein Kassensystem rechnen?
Sieh dir fünf Kostenblöcke über ein Jahr an: Abo, Zahlungsgebühren, Hardware, Einarbeitungszeit und Anbindungen. Die Zahlungsgebühren wiegen meist schwerer als das Abo – rechne sie also zuerst durch, bevor du eine Auswahlliste erstellst.
Kann ich meine vorhandenen Tablets und Kartenlesegeräte weiterverwenden?
Bei Tablets meist ja, bei Kartenlesegeräten manchmal. Kläre die Kompatibilität in den Demos, damit du keine Hardware kaufst, die du nicht gebraucht hättest.
Wie lange braucht mein Team, bis es sich mit einem neuen System wohlfühlt?
Etwa zwei Wochen für die Grundlagen und länger, bis es vollständig angenommen ist – vorausgesetzt, du schulst ordentlich und startest in einer ruhigeren Phase.
Was passiert, wenn das Internet ausfällt?
Gute Salonsysteme bieten einen Offline-Betrieb für einfache Vorgänge und übertragen automatisch nach, sobald die Verbindung zurück ist. Kläre das vor dem Kauf, besonders wenn dein Empfang lückenhaft ist.


