Besonders Säurepeelings sind für unsere Haut im Winter verträglicher. Die Mandelsäure gehört sogar zu den Mildesten aller. Sie ist eine AHA, also eine Alpha-Hydroxysäure – wie auch Glycol- und Milchsäure. Da die Moleküle der Mandelsäure etwas größer als andere sind, durchdringen sie die oberste Hautschicht nur sehr langsam, sodass diese auch weniger gereizt wird – perfekt also für sensible Haut.
Das Wort “Säure” klingt erst mal etwas bedrohlich. Hier können wir aber Entwarnung geben: Die Fruchtsäure ist harmlos. Sie löst Verhornungen und regt die Zellerneuerung an. Wofür sie gut ist und wie sie angewendet werden kann, erfährst du hier.
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1 Wann kommt Mandelsäure zum Einsatz?Die Mandelsäure regt nicht nur die Erneuerung der Zellen, sondern auch die Kollagenproduktion an, sodass sie gegen erste Fältchen und für einen frischen, strahlenden Teint zum Einsatz kommt. Pigmentstörungen können ebenfalls sanft ausgeglichen werden, denn die Mandelsäure bricht die Einlagerungen von Melanin – wodurch dunklere Flecken entstehen – auf. Sie scheint tatsächlich ein Allrounder zu sein: auch Akne kann mit ihr behandelt werden. Ihre regulierende Wirkung auf die Talgproduktion lässt Hautunreinheiten zurückgehen.
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2 Wie wird Mandelsäure angewendet?Am besten lässt sich die Mandelsäure in die Night-Skincare-Routine einbauen. Denn über Nacht hat sie genug Zeit ihre volle Wirkung zu entfalten. Ein flüssiges, serum-artiges Peeling eignet sich perfekt, um dieses auf das trockene und vorab gründlich gereinigte Gesicht aufzutragen. Im Anschluss schenkst du deiner Haut am besten mit einer Creme viel Feuchtigkeit.
Tipp: Um einen sanften Einstieg in Säurepeelings zu finden, eignet sich eine Formel mit geringer Säurekonzentration, die du auch erst mal nur 1-2 mal die Woche anwendest. -
3 VerträglichkeitDie Zellerneuerung macht deine Haut deutlich anfälliger für UV-Strahlen. Deshalb ist ein ausreichender Sonnenschutz mit einem LSF 30 bei der Anwendung von Mandelsäure (oder generell Säurepeelings) sehr wichtig – auch im Winter! Sollte deine Haut nach Beginn der Säurebehandlung mit einem etwas spannenden Trockenheitsgefühl antworten, brauchst du nicht in Panik verfallen, da sich der Zustand in wenigen Wochen wieder legt.
FAQs
Wann solltest du Mandelsäure in deine Pflege einbauen?
Mandelsäure eignet sich besonders für die Night-Skincare-Routine, weil sie über Nacht ihre volle Wirkung entfaltet. Trage das serum-artige Peeling nach gründlicher Reinigung auf und spende der Haut anschließend viel Feuchtigkeit. So förderst du einen frischen, strahlenden Teint.
Wie oft kannst du Mandelsäure anwenden, wenn du neu startest?
Starte mit einer niedrigen Säurekonzentration und wende das Peeling 1-2 Mal pro Woche an. So gewöhnst du sensible Haut schonend an das Produkt und minimierst mögliche Irritationen.
Welche Vorteile bietet Mandelsäure für dein Hautbild?
Mandelsäure regt die Erneuerung der Zellen sowie die Kollagenproduktion an und wirkt damit gegen erste Fältchen. Sie hilft auch, Pigmentflecken sanft auszugleichen und Unreinheiten durch ihre regulierende Wirkung auf die Talgproduktion zu mindern.
Warum ist Sonnenschutz bei der Anwendung von Mandelsäure wichtig?
Die beschleunigte Zellerneuerung durch Mandelsäure macht die Haut deutlich empfindlicher gegenüber UV-Strahlen. Verwende daher immer einen Sonnenschutz mit mindestens LSF 30, selbst im Winter, um deine Haut zu schützen.
Wie verträglich wirkt Mandelsäure auf empfindliche Haut?
Mandelsäure zählt zu den mildesten AHAs, weil ihre größeren Moleküle die Haut nur langsam durchdringen. Die Haut wird dadurch weniger gereizt und eignet sich besonders für sensible Typen.
