Anfangs war es Kokosöl, dann Arganöl und jetzt ist Marulaöl der neueste Beauty-Hype, wenn es um Haarpflegeprodukte geht. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Marula- und Arganöl? Beides sind Öle, die reich an Antioxidantien, essentiellen Fettsäuren und Vitaminen sind und sowohl auf der Haut als auch in den Haaren angewendet werden können, um den Feuchtigkeitsgehalt zu erhöhen und ein geschmeidiges Ergebnis zu erzielen. Aber nicht jedes Öl ist auch für jeden Haut- und Haartyp geeignet. Welche Inhaltsstoffe in den beiden Ölen stecken und wofür sie sich am besten eignen, haben wir hier für dich zusammengestellt.
Von Tamara Hochfelsner
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1 Arganöl
Arganöl wird aus den Kernen der Arganfrucht gewonnen, die auf dem in Marokko heimischen Arganbaum wächst. Das Öl enthält viele wichtige Antioxidantien, essentielle Fettsäuren und einen hohen Vitamin-E-Gehalt, weshalb es die Haut bestens vor Schäden durch UV-Strahlung und das Haarwachstum optimal unterstützt. Durch ein ausgeglichenes Verhältnis bestimmter Fettsäuren ist Arganöl ein leichteres Öl als Marulaöl.
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2 Marulaöl
Marulaöl wird aus den Kernen und Samen der Marulafrucht gewonnen, die auf Marulabäumen in den südlichen Teilen Afrikas wächst. Laut Studien enthält Marulaöl 60% mehr Antioxidantien als Arganöl und neben feuchtigkeitsspendenden Aminosäuren und Fettsäuren auch noch jede Menge Vitamin C, weshalb es gut für dein Immunsystem ist und einen Anti-Aging-Effekt hat. Auf das Haar wirkt es sich besonders feuchtigkeitsspendend aus.
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3 Was ist der Unterschied?
Die Frage, welches der beiden Öle wir dir empfehlen können, ist ganz einfach beantwortet: Das hängt von deinem Haar- und Hauttyp ab. Wenn du eher ölige Haut und dünne, glatte Haare hast, ist Arganöl aufgrund seiner leichteren Zusammensetzung wahrscheinlich die richtige Wahl für dich. Wenn du aber deine frizzy, spröden Locken bändigen musst oder zu sehr trockener Haut neigst, dann können wir dir Marulaöl wirklich ans Herz legen, da es durch die etwas schwerere Zusammensetzung maximal feuchtigkeitsspendend wirkt.
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4 Anwendung auf den Haaren
Marulaöl und Arganöl sind sehr ähnlich in der Anwendung. Massiere ein paar Tropfen in trockene Haarsträhnen oder sogar Spliss-Spitzen ein, um sie zu versiegeln und deine Haare wieder zum Glänzen zu bringen. Aufgrund ihrer feuchtigkeitsspendenden Wirkung eignen sich diese Öle perfekt als Schutz vor Frizz und Hitze, wenn du deine Haare föhnst oder glättest. Da die Öle schnell in die Haut einziehen, kannst du sie auch auf der Kopfhaut anwenden, ohne Angst vor einem fettigen Haaransatz haben zu müssen. Du kämpfst schon ewig gegen deine Schuppen? Dann probier doch mal, regelmässig ein paar Tropfen Argan- oder Marulaöl in deine Kopfhaut einzumassieren.
FAQs
Was unterscheidet Marulaöl von Arganöl in der Haarpflege?
Marulaöl enthält etwa 60% mehr Antioxidantien als Arganöl und bietet zusätzlich Vitamin C und feuchtigkeitsspendende Aminosäuren. Arganöl wirkt dagegen leichter und enthält viel Vitamin E, was es für feines Haar und ölige Haut empfiehlt.
Für welchen Haut- und Haartyp eignet sich Marulaöl am besten?
Marulaöl eignet sich besonders bei trockener Haut und spröden, frizzy Locken, weil es intensiv Feuchtigkeit spendet. Die etwas schwerere Zusammensetzung trägt dazu bei, dass sich das Öl sehr gut zur Pflege von anspruchsvollem Haar eignet.
Wann solltest du lieber Arganöl statt Marulaöl verwenden?
Arganöl empfiehlt sich bei öligen Hauttypen und dünnem, glattem Haar, da es ein leichteres Öl ist. Es pflegt, ohne zu beschweren, und schützt Haut sowie Haar durch einen hohen Vitamin-E-Gehalt vor äußeren Einflüssen.
Wie wendest du Marulaöl oder Arganöl in den Haaren richtig an?
Verteile ein paar Tropfen in trockene Haarsträhnen oder Spliss-Spitzen und massiere das Öl sanft ein. Die Öle wirken feuchtigkeitsspendend und schützen sowohl vor Frizz als auch vor Hitze beim Föhnen oder Glätten.
Kannst du Marulaöl oder Arganöl gegen Schuppen einsetzen?
Beide Öle können bei Schuppen unterstützen, indem du regelmäßig ein paar Tropfen in die Kopfhaut einmassierst. Dank ihrer feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften ziehen die Öle schnell ein, ohne einen fettigen Ansatz zu hinterlassen.
