Weißere Zähne und Entgiftung durch morgendliches Ölziehen – davon hast du sicher auch schon gehört. In der traditionellen ayurvedischen Medizin gilt das Ölziehen als Detoxkur: Es hilft, Bakterien sowie Viren aus dem Mund zu ziehen. Wie wirkt das Öl im Mundraum und wie kann es angewendet werden? Wir klären kurz und knapp auf.
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1 Wie wirkt es?Das Ölziehen soll den Mund entgiften. So wird zum Beispiel auch potenzieller Mundgeruch eliminiert und dem Zahnfleischbluten sowie Karies vorgebeugt. Dadurch sollen die Zähne sogar weißer werden.
Durch das hin- und herpressen des Öls zwischen den Zähnen wird mehr Speichel produziert, sodass Bakterien und Toxine besser gebunden und abtransportiert werden. So können auch Kopf- und Halsschmerzen durch regelmäßiges Ölziehen gelindert werden. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber das Ankurbeln und Stärken des Immunsystems durch das Ziehen/Kauen. -
2 Wie funktioniert’s?Morgens auf nüchternem Magen und vor dem Zähneputzen nimmst du einen Esslöffel des Öls in den Mund. Wie als wenn du eine herkömmliche Mundspülung benutzt, spülst du den Mundraum. Das Öl ziehst du dabei zwischen deinen Zähnen hin und her, vielleicht kaust du auch leicht herum – und zwar für mindestens 15 Minuten.
Wichtig ist, dass du das Öl im Anschluss nicht herunterschluckst, denn in diesem sind nach der Prozedur viele Giftstoffe enthalten. Das Öl kommt in ein Taschentuch und dieses anschließend in den Müll – nicht ins Waschbecken!
Am Ende spülst du dir deinen Mund mit warmem Wasser aus und putzt dir wie gewohnt die Zähne. Et voilà!
Im Idealfall machst du das jeden Morgen. -
3 Welches Öl?Für das Ölziehen eignen sich die folgenden drei Öle besonders gut
- Kokosöl
- guter Geschmack, antibakterielle Wirkung
- Olivenöl
- hilft bei Mundgeruch und hohem Cholesterinspiegel
- Sonnenblumenöl
- milder Geschmack, perfekte Konsistenz
- Kokosöl
FAQs
Wie funktioniert das morgendliche Ölziehen eigentlich?
Beim Ölziehen nimmst du einen Esslöffel Öl auf nüchternem Magen in den Mund und spülst damit mindestens 15 Minuten. Während du das Öl zwischen den Zähnen hin- und herbewegst oder leicht kaust, wird mehr Speichel produziert, der Bakterien und Toxine bindet.
Welche positiven Effekte kann Ölziehen auf die Mundgesundheit haben?
Ölziehen kann Mundraum entgiften, Mundgeruch verringern und Karies sowie Zahnfleischbluten vorbeugen. Regelmäßige Anwendung lässt die Zähne sogar weißer wirken und kann das Immunsystem stärken.
Wann solltest du Ölziehen am besten in deinen Tagesablauf integrieren?
Am besten ziehst du Öl morgens auf nüchternem Magen und vor dem Zähneputzen. So profitierst du optimal vom Effekt der Reinigung und bereitest deinen Mund für die anschließende Pflege vor.
Welche Öle eignen sich besonders gut für das Ölziehen?
Für das Ölziehen eignen sich Kokosöl, Olivenöl und Sonnenblumenöl besonders gut. Kokosöl punktet mit gutem Geschmack und antibakterieller Wirkung, Olivenöl hilft bei Mundgeruch und hat Eigenschaften für Cholesterin, Sonnenblumenöl überzeugt durch seinen milden Geschmack.
Was musst du nach dem Ölziehen beachten?
Spucke das Öl unbedingt in ein Taschentuch und entsorge es im Müll, nicht im Waschbecken. Nach dem Ölziehen spülst du den Mund mit warmem Wasser aus und putzt dir die Zähne wie gewohnt.
