Was ist PMU?
Wie der Name bereits verrät, steht PMU für Permanent Make-up, eine semi-permanente Mikropigmentierung, die so entwickelt wurde, dass sie mit der Zeit verblasst. “Der Behandlungsprozess ist ähnlich der klassischen Tätowierung, allerdings mit dem Unterschied, dass bei PMU die Pigmente nicht so tief in der Hautschicht platziert werden,” erklärt Linet. Dank der verblassenden Elemente, ist man bei diesem Trend auch nicht gebunden – das kann vorteilhaft sein, insbesondere dann, wenn sich Beauty-Trends ständig verändern.
Welche Bereiche sind PMU-freundlich?
“Ehrlich gesagt, überall,” sagt Linet. Beliebte Körperbereiche sind zurzeit Lippen, Augen und Augenbrauen. Der Wimpernrand wird besonders gehyped, da dass PMU hier für einen Make-up freien Look sorgt und die Augen wacher erscheinen lässt. PMU kommt auch bei Aknenarben zum Einsatz, um diese mit der Zeit zu reduzieren. Bei Männer hat dieses Treatment an Beliebtheit gewonnen, weil es Geheimratsecken kaschieren kann.

Wie schmerzhaft ist PMU?
“Darauf gibt es keine eindeutige Antwort, da für jeden das Schmerzempfinden anders ist,” sagt Linet. Da bei PMU das Pigment in die Haut mehr oder weniger eintätowiert wird, ist diese Behandlung nicht völlig schmerzfrei, aber auch nicht super schmerzhaft. Zusätzlich kommt es darauf an, an welcher Körperstelle permanent Make-up zum Einsatz kommt. ”Wenn man nach Schmerzempfinden geht, sind Lippen am unangenehmsten, gefolgt von Eyeliner und Augenbrauen,” erklärt Linet. Zusätzlich kann permanentes Make-up während der Periode extra schmerzhaft sein. Deshalb ist es wichtig, den Termin gut einzuplanen.

Kann der Schmerz gelindert werden?
Um den Schmerz auf ein Minimum zu reduzieren, tragen Kosmetiker oft ein sogenanntes Anästhesie-Gel auf die behandelnde Stelle auf, was die Haut ein wenig betäuben soll. Nicht jedes Kosmetikstudio bietet das an, deshalb solltest du dich unbedingt vorab informieren. Wichtig: Das Gel/die Creme reduziert lediglich den Schmerz, die Behandlung wird dadurch nicht völlig schmerzfrei. Manche sagen, dass das Auftragen von PMU einer Epilation gleicht – ein wenig ziepen wird es, aber es ist auszuhalten.

Wie sollte man sich auf das Treatment vorbereiten?
“Im Kosmetikstudio hat man grundsätzlich ein Erstgespräch, wo Form und Art des permanent Make-up genauer besprochen werden,” sagt Linet. Zusätzlich zur persönlichen Beratung wird das Thema Schmerzmittel etwas genauer unter die Lupe genommen. Deshalb scheu nicht zurück, Fragen zu stellen, vor allem dann, wenn du etwas unsicher bist. Dein Kosmetiker:in kann dir Gels und Cremen empfehlen, die du bei deinem Arzt verschreiben lassen kannst.

PMU – Mutig genug?
Kurz gesagt: JA. Lass dich von den Horror-Storys nicht abschrecken. Ja, das Treatment wird hier und da ein wenig piksen, aber dafür gibt es professionelle Kosmetiker:innen, bei denen du dich bestens beraten lassen kannst. Das Warten und Ausharren lohnt sich.
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FAQs
Was verbirgt sich hinter Permanent Make-up (PMU)?
Permanent Make-up, kurz PMU, bezeichnet eine semi-permanente Mikropigmentierung, die gezielt in die Haut eingebracht wird und nach einiger Zeit verblasst. Im Unterschied zur klassischen Tätowierung gelangen die Pigmente nicht so tief in die Haut. Dadurch profitierst du vom natürlichen Ergebnis und bleibst flexibel bei wechselnden Beauty-Trends.
Welche Körperbereiche eignen sich besonders für PMU?
Zu den beliebtesten Bereichen gehören Lippen, Augenbrauen und der Wimpernrand. Das Ergebnis wirkt besonders natürlich und hebt die Gesichtszüge hervor. Auch Aknenarben können minimiert und Geheimratsecken kaschiert werden.
Wie schmerzhaft ist eine PMU-Behandlung für dich?
Das Schmerzempfinden variiert, aber PMU verursacht meist ein leichtes Ziepen und gilt nicht als übermäßig schmerzhaft. Lippen werden oft als am unangenehmsten empfunden, gefolgt von Lidstrich und Augenbrauen. Während der Periode kann das Schmerzempfinden erhöht wirken.
Kann der Schmerz bei PMU gelindert werden?
Der Schmerz lässt sich mit einem Anästhesie-Gel oder einer entsprechenden Creme verringern, die die Haut örtlich betäubt. Nicht jedes Studio bietet das an, daher lohnt es sich, vorab nachzufragen. Die Behandlung bleibt jedoch nicht völlig schmerzfrei, sondern vergleichbar mit dem Gefühl einer Epilation.
Wie solltest du dich optimal auf Permanent Make-up vorbereiten?
Vor dem Treatment gibt es ein ausführliches Erstgespräch zu Form und Technik sowie zur Wahl von Schmerzmitteln. Du kannst in Absprache mit dem Fachpersonal spezielle Gels oder Cremes verwenden, die dir auch ein Arzt verschreiben kann. Scheue dich nicht, im Vorfeld Fragen zu stellen, wenn Unsicherheiten bestehen.
