Es ist kaum zu überhören. “Seitdem ich aufgehört habe Kaffee zu trinken, hat sich meine Haut deutlich verbessert!” Ach ja? War das nicht bis vor kurzem Milch-, Zucker- und Weizenprodukte? Das sind die bekanntesten Übeltäter, die wir mit Hautproblemen in Verbindung bringen. In letzter Zeit gibt es aber immer mehr Gerüchte, dass Kaffee mindestens genauso schlecht ist. Ouch. Kein Grund zur Panik, denn oft ist es so, dass dieser Trigger nicht auf jede Person zutrifft. Was bei Person A zu Hautproblemen führt, kann bei Person B absolut nichts ausmachen. Bevor du dich auf Entzug begibst: Wir haben alles rundum das heikle Thema nachrecherchiert.
Von Isabella
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1 Kaffee erhöht das StresshormonEiner der bekanntesten Gerüchte ist, dass Kaffee zu Akne führen kann: daran ist tatsächlich was dran. Kaffee beinhaltet Koffein, der das Stresshormon Cortisol im Körper erhöhen kann. Ein erhöhter Cortisolspiegel stimuliert die Sebum-Produktion: Das Ergebnis sind Hautunreinheiten und Pickel. Wie viel Kaffee ist zu viel? Studien besagen, dass bis zu 400 Milligramm Koffein am Tag nicht schädlich sind. Das entspricht in etwa ein bis zwei Flat White, Espressos und drei Cappuccinos oder schwarzen (Filterkaffee.
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2 Wie trinkst du deinen Kaffee?Cappuccinos, Frappuccinos, Lattes und andere (süße) Kaffees mit Aromen und Milch schmecken besonders gut, sind allerdings nicht so gut für die Haut. Milch, Zucker und Süßstoffe können die Hormone beeinflussen und wiederum Pickel verursachen. Löst Kaffee bei dir wirklich Minivulkane aus? Rausfinden kannst du es nur, indem du Kaffee für ein paar Wochen aus deiner Ernährung streichst.
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3 Kaffee kann der Darmflora schadenDie Qualität des Kaffees, die du täglich konsumierst, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
Kaffee, der von schlechter Qualität, insbesondere in Kombination mit Milchprodukten minderer Qualität, kann der Darmflora schaden und somit zu Reizungen des Darms führen. Gute und schlechte Nährstoffe des Kaffees werden von deinem Körper ins Blut aufgenommen und anschließend in die Haut ‘transportiert’ und abgebaut. Die Qualität deines Kaffees ist also superwichtig. Wer trotzdem gerne weiterhin Kaffee trinken möchte, sollte am besten zu Bio-Varianten greifen.
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4 Ist Kaffee wirklich schlecht für die Haut?Es ist kompliziert. Ob Kaffee schlecht für die Haut ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Wenn du auf die Qualität deines Kaffees achtest, die Aufnahme von Milchprodukten, Zucker und Sirup einschränkst und auf die Menge an Koffein achtest, musst du dich wirklich nicht von deiner täglichen Tasse verabschieden. Bei Darmbeschwerden oder einem gestörten Hormonhaushalt ist es ratsam, etwas vorsichtiger an die Sache heranzugehen. Bitten in diesem Fall einen Arzt oder Orthomolekular-Therapeuten um Ernährungstipps oder gehe Sie zu einem guten Hauttherapeuten.
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FAQs
Wie viel Kaffee gilt noch als unbedenklich für deine Haut?
Bis zu 400 Milligramm Koffein pro Tag wirken in der Regel nicht schädlich für die Haut. Das entspricht etwa ein bis zwei Flat White, Espressos oder drei Cappuccinos. Wer mehr konsumiert, erhöht das Risiko für Hautunreinheiten durch gesteigertes Cortisol.
Welche Kaffeesorten belasten deine Haut besonders?
Süße Kaffees mit Milch, Zucker oder Sirup wirken sich oft negativ auf deine Haut aus. Zusätzliche Zusätze beeinflussen die Hormone und können vermehrt zu Pickeln und Hautunreinheiten führen.
Kann Kaffee deiner Darmflora schaden?
Kaffee von schlechter Qualität und in Kombination mit minderwertigen Milchprodukten kann die Darmflora beeinträchtigen. Das Risiko von Reizungen steigt, wenn Nährstoffe und Schadstoffe in die Haut transportiert werden.
Wie findest du heraus, ob Kaffee Hautprobleme bei dir auslöst?
Streiche Kaffee für ein paar Wochen aus deiner Ernährung, um Veränderungen bei deiner Haut festzustellen. Die Reaktion auf Kaffee fällt sehr individuell aus, daher lohnt sich ein persönlicher Test.
Wann solltest du beim Kaffeekonsum vorsichtiger sein?
Bei Darmbeschwerden oder einem gestörten Hormonhaushalt empfiehlt sich ein besonders achtsamer Umgang mit Kaffee. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, Fachleute für individuelle Ernährungstipps zu konsultieren.
