Kosmetikbehandlungen

Hatten Kosmetikstudios bis in die Neunziger hinein einen etwas spießigen Ruf, so gelten heute die besten ihrer Art als kluge Alternative zur invasiven Schönheitsbehandlung – also zu Eingriffen. Bye bye, Chirurg, wir gehen jetzt zu Lunchtime oder Weekend Treatments mit Jetpeel, Ampullen und Microdermabrasion. Wie beschrieben, da kann eine Mittagspause schon als Zeitinvestition genügen. Alles professionell veranlagt, mit ausführlicher Beratung und herrlichem Hauterlebnis.
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Allerdings ist die Beratung bei allzu wenig Zeit ein heikles Thema. Denn gerade bei spontanen Buchungen via Treatwell fällt die Erstdiagnose vermeintlich ins Verantwortungsfeld des Kunden, der die gewünschten Treatments zu selbst vorab auswählt. Dabei wissen die wenigsten, dass qualifizierte Anbieter vor die eigentliche Behandlung immer noch einmal ein Beratungsgespräch mit Einführung ins Studio und verwendete Techniken sowie Hautanalyse stellen. Damit ist man bereits beim ersten Termin sicher.

Wichtig zu wissen: Es gibt drei Kategorien von Kosmetikstudios. Rein medizinisch veranlagte, medizinisch-kosmetische Prinzipien und rein kosmetische Anwendungen unterscheiden sich auf den ersten Blick vor allem preislich aber auch in der Qualifikation der Mitarbeiter. Bei medizinischen Behandlungen muss zumindest ein Arzt (z. B. Dermatologe) in der Nähe sein, die Mitarbeiter entsprechend geschult. Zertifikate hängen in der Regel aus, ansonsten kann man gerne danach fragen. Inzwischen arbeiten auch reine Kosmetiksalons mit Apparaten, diese sind entsprechend entschärft, sind aber dennoch wirkungsvoll. Empfindlichkeiten und Hautprobleme sollte man also vor der Behandlung keinesfalls verschweigen. Wer komplett auf Nummer sicher gehen will, verlässt sich allein auf manuelle Behandlungen sowie Therapien oder schwört direkt auf Bio- und Naturkosmetik ohne Tierversuche.

Im ursprünglichen Sinn bedeutet Kosmetik schließlich eine Verbesserung des von Natur aus Gegebenen. Insofern geht es zum Beispiel um Glättung der Haut, Verfeinerung von Poren und Homogenisierung des Hautbildes durch Booster, die Feuchtigkeitsdepots der Haut auffüllen. Besonders gefragt sind dabei Gesicht, Hals und Dekolleté. Und keineswegs nur von Frauen. Der Anteil an kosmetisch informierten und überzeugten männlichen Kunden wächst beständig.

Ein professionelles Studio verzichtet gerade wegen dieser neuen und wirkungskritischen Klientel auf unnötiges Chichi aber niemals auf anregende Aromen. Denn gesundes Aussehen kommt bekanntlich auch von Innen. Man sollte sich also keineswegs abschrecken lassen von empfohlener Ernährungsumstellung oder nährenden Stoffen, die über die Haut eingebracht werden. Der tägliche Stress durch Umweltgifte, Abgase, Computerbildschirme und Heizungsluft schadet dem Hautbild bei den allermeisten Menschen bereits im Alter von 20 bis 40. Entsprechend gehen immer mehr junge Leute für ihr kosmetisch unterstütztes Wohlbefinden in moderne und urban ausgelegte Konzeptstudios.

Oberflächliche Behandlungen, die manuell oder mit Apparaten ausgeführt werden, gehören inzwischen zum Standard. Falls dadurch massive Rötungen entstehen, sollten die Treatments eher am Abend oder morgens an arbeitsfreien Tagen durchgeführt werden. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich danach nicht nur äußerlich, sondern auch im Inneren besser fühlt. Selbstbewusstes Auftreten ist und bleibt die Ultima Ratio nach jeder Behandlung. Schließlich sind die Studios dafür da, dass wir uns danach einfach pudelwohl fühlen.

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